Satzung

 


§1. Name, Sitz und Geschäftsjahr

Name des Vereins ist „Bangladeshi-Deutsche Gesellschaft“.
Sitz des Vereins ist Hamburg.
Zweigstellen können innerhalb Deutschlands gegründet werden.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Der Verein soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen werden.


§2. Zweck des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung und Vertiefung der kulturellen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Bangladesh. Dieser Zweck wird insbesondere durch die Durchführung von Volksmusik, Tänzen, Bühnenspielen, Kunst- und Handwerksausstellungen, Vorträgen und Dokumentationsfilmen verfolgt.

Der Verein wird, wenn möglich, notleidenden Menschen in Bangladesh helfen.

Dieser Zweck wird durch Sammeln von Hilfs- gütern und -mitteln aller Arten und Geld durchgeführt.

Die gesammelten Güter, Mittel und Geld werden an die Betroffenen direkt weitergegeben.

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§3. Erwerb der Mitgliedschaft 

Mitglied des Vereins kann jede natürliche volljährige Person werden, die deutscher oder bangladeshi Herkunft ist.

Der Antrag ist an den Vorstand zu richten. Der Antrag soll den Namen, die Anschrift und die Nationalität enthalten.

Über die Annahme entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

Ehrenmitglieder werden durch Beschluss der Mitgliederversammlung ernannt.


§4. Mitgliedschaften

Ordentliche Mitglieder

Ehrenmitglieder

Fördernde Mitglieder


§5. Beitrag

Alle Mitglieder verpflichten sich, den von der Mitgliederversammlung festgelegten    monatlichen Beitrag zu zahlen.

Austretende Mitglieder haben keinen Anspruch auf Rückzahlung.

Ehrenmitglieder sind von der Zahlung der Beiträge befreit.


§6. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder durch Ausschluss aus dem Verein.

Der Austritt aus dem Verein ist jedem Mitglied unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von   vier Wochen zum Ende des darauf folgenden Monats möglich und dem Vorstand schriftlich zu  erklären.

Vor dem Austritt müssen ausstehende Beiträge und sonstige Schulden bezahlt werden.


§7. Ausschluss aus dem Verein

Der Ausschluss eines Mitglieds aus dem Verein ist nur bei Vorliegen eines wichtigen Grundes zulässig. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn ein Mitglied gegen die Vereinsinteressen oder die Beitragsordnung grob verstoßen hat und den übrigen Mitgliedern eine weitere Zusammenarbeit unzumutbar ist.

Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand mit absoluter Mehrheit.

Der Ausschluss wird durch die Beschlussfassung des Vorstandes wirksam.

Die Ausschlussabsicht ist dem Mitglied mindestens 14 Tage vor der Vorstandssitzung mitzuteilen.

Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich schriftlich oder persönlich vor dem Vorstand zu rechtfertigen.


§8. Organe des Vereins

Der Vorstand

Die Mitgliederversammlung


§9. Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

dem Vorsitzenden

dem stellvertretenden Vorsitzenden

dem Geschäftsführer

dem stellvertretenden Geschäftsführer

dem Schatzmeister

Im Sinne des §26 BGB vertritt der Vorstand den Verein gerichtlich und außergerichtlich, er hat die Stellung eines gesetzlichen Vertreters.

Je zwei Amtsinhaber sind gemeinsam vertretungsberechtigt, auch im Finanzverkehr.

Zwei Vorstandsmitglieder müssen deutscher Herkunft sein, drei Vorstandsmitglieder müssen bangladeshi Herkunft sein.

Die Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von zwei Jahren durch die Mitgliederversammlung gewählt.

Der Vorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist zulässig.

Zwei Kassenprüfer müssen ebenfalls durch die Mitgliederversammlung gewählt werden.


§10 Beschlussfassung im Vorstand

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Mehrheit der Vorstandsmitglieder anwesend ist.

Dabei entscheidet die einfache Mehrheit der Anwesenden Vorstandsmitglieder.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse grundsätzlich in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden, bei dieser Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied einberufen werden.


§11. Aufgabe des Vorstandes

Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zur Vertretung sind zwei Vorstandsmitglieder zusammen befugt.

Der Vorstand nimmt die laufenden Geschäfte des Vereins wahr, soweit sie durch die Satzung          der Mitgliederversammlung zugewiesen sind. In diesen Wirkungskreis fallen insbesondere:

Durchführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

Erstellung des Haushaltsplanes für das nächste Geschäftsjahr

Erstellung des Jahresberichts

Vorbereitung, Einberufung und Leitung der Mitgliederversammlung ordnungsmäßige Verwaltung und Verwendung des Vereinsvermögens


§12. Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Beschlussorgan des Vereins. Sie entscheidet miteinfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen zählen nicht.

Versammlungen werden durch den Vorstand einberufen.

Die ordentliche Versammlung soll im ersten Halbjahr eines jeden Kalenderjahres stattfinden.

Die Einberufung soll in schriftlicher Form 21 Tage vor der Veranstaltung erfolgen.

Jede satzungsgemäß einberufene Versammlung ist beschlussfähig.

Versammlungsführer ist der Vorstandsvorsitzende, bei seiner Verhinderung der Geschäftsführer, bei seiner Verhinderung müssen die Anwesenden einen Versammlungsleiter wählen.

Ein Protokoll muß geschrieben und von dem Protokoll- und Versammlungsführer unterschrieben werden.

Beschlussfassung erfolgt durch geheime Abstimmung. Offene Abstimmung ist zulässig, wenn zwei Drittel der Anwesenden es wünschen.

Tagesordnung kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung geändert werden.

Jedes Mitglied hat in der Mitgliederversammlung eine Stimme. Stimmberechtigt sind nur anwesende Mitglieder.


13§. Die Aufgaben der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist für folgende Aufgaben zuständig:

Sie beschließt den Haushaltsplan für das nächste Geschäftsjahr.

Sie wählt den Vorstand und die Kassenprüfer, nimmt den Jahresbericht des Vorstandes und der Kassenprüfer entgegen und beschließt über die Entlastung des Vorstandes. Sie beschließt über eine Änderung oder Ergänzung der Satzung und über die Auflösung des Vereins.


§14.Außerordentliche Mitgliederversammlung

Sie kann grundsätzlich durch den Vorstand einberufen werden.

Sie muß einberufen werden, wenn ein Drittel der Mitglieder die Berufung in schriftlicher

Form unter Angabe der Gründe verlangt.

Die Mitglieder sind mit einer Frist von wenigstens 14 Tagen vor dem Termin zu
benachrichtigen.


§15. Wahlrecht

Ordentliche- und Ehrenmitglieder haben Stimmrecht sowie aktives und passives Wahlrecht.

Fördernde Mitglieder haben kein Stimmrecht und aktives Wahlrecht, aber ihnen steht passives Wahlrecht zu.

Für die Wahl des Vorstandes und der Vorstandsmitglieder sind nur diejenigen Mitglieder stimmberechtigt, die dem Verein mindestens ein Jahr angehören und die ihre Beiträge bezahlt haben.

Ausgenommen ist die erste Vorstandswahl.


§16. Satzungsänderung

Eine Satzungsänderung kann von der außerordentlichen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von die Viertel der gültigen Stimmen beschlossen werden.

Anträge auf Satzungsänderung müssen dem Verein in schriftlicher Form eingereicht werden.

Vier Wochen nach Eingang des Antrages muß eine Mitgliederversammlung einberufen werden.


§17. Auflösung

Die Auflösung des Vereins erfolgt durch Beschluß der außerordentlichen Mitgliederversammlung. Drei Viertel der Mitglieder müssen anwesend sein. Der Beschluß über die Auflösung bedarf in jedem Fall einer Mehrheit von drei Viertel der abgegebenen gültigen Stimmen.

Im Falle der Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Andheri-Hilfe Bonn e.V., die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.


§18.Gerichtsstand und Erfüllungsort

Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Hamburg
Hamburg, den 15.01.2000
Änderungsstand: 24.03.2002
Änderungsstand: 26.09.2004
( Eintragung beim Amtsgericht
am 29.10.2004 )

Bangladeshi-Deutsche Gesellschaft e.V. | bangla_deutsche_gesellschaft@yahoo.de